System für Ausbau und Renovierung Eine Platte für alle Fälle

By | September 11, 2015

Sie ist leicht zu verarbeiten, wasserfest und stark belastbar. Sie brennt nicht und hat sehr gute wärmedämmende Eigenschaften:
Die Do-it-Bauplatte ist bei Neubau und Renovierung ein ideales Ausbausystem. Besonders im Sanitärbau kann man die tollsten Ideen realisieren.

Wollen Sie Ihre Küche renovieren oder das Bad umbauen? Solche Arbeiten waren bisher nur mit fundierten Maurerkenntnissen zu bewältigen. Doch mit der Do-it-Bauplatte kann sich der Selbermacher auch an diese Aufgaben heranwagen. Küchenablagen, Regalkonstruktionen, Wannenträger, Podeste, Waschtische und Rohrverkleidungen lassen sich mit dieser praktischen Bauplatte individuell gestalten.

Der blaue Trägerschaum aus extrudiertem Polystyrol ist beidseitig mit einer KunststoffMörtelmischung beschichtet. Eine eingearbeitete Lage aus Glasseide verleiht der Platte zusätzlich Stabilität.

Die Vorzüge der Platte: Sie ist wasserbeständig, daher für Ausbau und Renovierung in Feuchträumen besonders geeignet, sie hat einen hohen Wärmedämmwert, was sie bei der Verarbeitung im Fußbodenbereich auszeichnet, und sie bietet einen idealen Untergrund für Putz oder Fliesen. Ein Baumaterial, wie geschaffen für den Badausbau. Hier unsere Beispiele.

Gerade im Badezimmer kann man die Platten, die in sechs Stärken erhältlich sind (6, 10, 20, 30, 40 und 50 mm, Standardmaß 60 x 120 cm), voll ausnutzen und in kurzer Zeit individuelle Badlandschaften entstehen lassen. Gewichte von Spülbecken und Armaturen sind dabei kein Problem: Eine 100 cm lange, 5 cm starke, mit Fliesen belegte Do-it-Platte ist mit bis zu 500 Kilogramm belastbar. Eine hohe Biegezugfestigkeit, die bei der Unterkonstruktion für den Regal-, Wannenträger- und Podestbau voll zum Tragen kommt.
Die Verarbeitung des Materials ist denkbar einfach. Mit Fuchsschwanz oder Stichsäge kann die Platte in jede beliebige Form zugeschnitten werden. Mit einem speziellen Flexkle-ber werden die Regal- oder Podestelemente an der Schnittkante verklebt. Bei der Verlegung als Wandbauplatte fixiert
man die Platte im Punktkleb e-verfahren, auf dem Fußboden mit einer vollflächigen Verklebung (in einem mit dem Zahnspachtel gezogenen Kleberbett). Wir zeigen Ihnen einige der zahlreichen Bereiche, in denen man mit der Bauplatte schnell zu guten Ergebnissen kommt.

Beim Bau von Podesten und Wannenträgern im Badezimmer zeigt sich die vorzügliche Handhabbarkeit für den Seibermacher. Nach dem Zuschnitt der senkrechten Wandseiten werden die einzelnen Elemente an Wand und Fußboden mit Sanitärsilikon und untereinander an den Stoßfugen mit Flexkleber verklebt. So entsteht ein kastenartiges Gerüst. Sollen größere Spannweiten z. B. beim Bau eines Wannenträgers, eines Doppelwaschtisches oder begehbaren Podestes überbrückt werden, zieht man aus Stabilitätsgründen weitere Zwischenstreben ein. Nach Aushärten des Klebers können die Deckplatten eingepaßt und verklebt werden. Danach kann man mit einer Schablone die Ausschnitte für die Wanne oder die Waschbecken auf die Deckplatte übertragen und mit einer Stichsäge aussägen.

Diese Arbeitsweise spart gegenüber dem klassichen Mauern eines Wannenträgers oder Podestes viel Zeit. Durch die planen Oberflächen gelingt auch das anschließende Verfliesen sehr viel exakter.

Auch sehr schöne Regallösungen lassen sich mit der Bauplatte verwirklichen. Man baut zunächst einen kastenartigen Korpus, in dessen Wangen mit einem Cuttermesser die Aussparungen für die Regalböden geschnitten werden. Hier werden dann die mit Kleber bestrichenen Regalböden eingeschoben und anschließend verfliest.

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